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Hallo,


 

mir gefällt es bis jetzt ganz gut auf dieser Reise. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass sich alles nur um mich dreht, wenn ich irgendwo auftauche. Ich höre den ganzen Tag „que lindo“ (wie hübsch), da soll man nicht eingebildet werden.


Im Hostel in Buenos Aires haben alle Mädels nur mit mir geflirtet, ziemlich langweilig auf die Dauer. Wenigstens gab es einen Jungen, der mit mir verstecken und erschrecken gespielt hat. Ich nannte das Spiel kurz „Mam huhu“. Ich hatte dabei einen riesen Spaß, aber hin getraut hab ich mich zu ihm nicht, weil er einen Vollbart hatte.


 

Ich hab mit Papa auch schon ein Feuer gemacht, dazu mussten wir erst viel „Holtsch“(Holz) sammeln und dann durfte Papa es anzünden, er hat sich sehr gefreut. Aber gegrillt hab dann ich, wie man auf dem Foto ja gut sehen kann.


 

In Posadas hab ich Dante und Iris seine „Fau“ (Frau) kennen gelernt. Sie haben mir Holzstäbe und Moosgummibuchstaben geschenkt. Ich hab mich sehr gefreut, mit denen kann man gut spielen.


 

Ich fühle mich in Max schon wie daheim. Ich liebe es in meinem Kindersitz zu sitzen und aus dem Fenster zu schauen. Manchmal stehen Kühe und Pferde einfach auf der Straße rum, dann bin ich sehr aufgeregt und rufe die ganze Zeit: „Nein, nein Ihaha, Papa Auto her, Ho eini“ (Ihr dürft hier nicht stehen Pferde, der Papa kommt mit seinem Auto, hinter den Zaun mit euch“

Ich bin dann so aufgeregt, dass ich den gleichen Satz bestimmt eine Viertel Stunde wiederholen muss und mich nur zufrieden gebe, wenn Mama und Papa mir jedes mal zustimmen.


 

Außerdem habe ich beobachtet, dass die Pferde und Kühe auf ihren sumpfigen Weiden manchmal bis zum Bauch im Wasser stehen. Dann ruf ich ihnen zu: „Nein, Nein Ihaha Pah eini“ (Nein Pferd, nicht in den Dreck du wirst schmutzig)


 

In Buenos Aires habe ich einen neuen Freund, Pancho, ein Golden Retriever. Endlich ein Hund, den ich streicheln darf. Pancho hat mich auch sehr gern. Während Papa mit ihm um den Ball streiten und ihn ihm aus dem Maul ziehen muss, legt Pancho mir den Ball vor die Füße und schubst ihn mit seiner Nase zu mir her. Dafür sammle ich „Holtsch“ für ihn, das er dann zerbeißen kann.


 

Papa hat einmal aus versehen gehupt. Da bin ich ziemlich erschrocken. Darum sag ich ab und zu mal „Papa, nein Pip Pip“ um ihn daran zu erinnern, dass er besser aufpassen muss.


 

Ich lern jetzt auch fast jeden Tag ein neues Wort. Manche Dinge kann (will) ich einfach nicht aussprechen, wieso auch, es klappt auch so ganz gut. Wenn ich zum Beispiel Hunger habe, klappere ich mit den Zähnen und wenn ich etwas zu trinken will, schnalze ich mit der Zunge.


 

Eigentlich jage ich ganz gerne Vögel, damit sie weg fliegen. Bei Hennen ist das anders, ich hab mit meinem Uropa schon mal welche gestreichelt und seitdem hab ich sie ganz gern. Ich hab hier vor kurzem einmal eine gesehen und wollte sie fangen. Also bin ich hin gerannt und hab geschrien: „Henn, henn, her, Henn, henn, her“, aber irgendwie hat sie das nicht verstanden und ist weggelaufen.


 

Vor ein paar Tagen hatte ich meinen 2. Geburtstag, was immer das auch ist. Erst hat mich Papa ein bisschen genervt, weil er unbedingt ein Foto von mir machen wollte, wie ich ein Kerze ausblase, aber dann gab´s Geschenke. Lauter schöne Sachen, darüber habe ich mich sehr gefreut. Vielen Dank auch für all die lieben Geburtstagsgrüße und die schönen Bilder von meinen Cousinen.


 

Ich war jetzt für ein paar Tage am Meer. Endlich, für was bin ich sonst hier. Wir waren auf einer Bootsfahrt und alle haben sich irgendwelche große Fische angeschaut. Ich weiß gar nicht was die daran so toll fanden, mich haben nur die beiden großen Motoren interessiert. Die waren schön laut und das Wasser hat nur so gespritzt. Seitdem setzte ich mich abends immer auf einen der zusammengerollten Schlafsäcke (weil Papa und Mama leider das Bobycar nicht mitgenommen haben), mache so laut ich kann die Motorengeräusche nach (ähhn),rufe „Meer ähhn spritsch“ und rutsche auf dem Schlafsack durch den Bus. Das ist ein Heidenspaß.


 

Wenn wir im Max unterwegs sind, schimpfen Mama und Papa jetzt immer öfter, weil die Straßen immer schlechter werden und wir oft Holperpisten fahren müssen. Ich freu mich darüber, weil wir dann nur noch sehr langsam fahren können und ich auf Papa´s Schoß sitzen und lenken darf. Dann fühle ich mich schon richtig groß und mag gar nicht, wenn Papa mir ins Lenkrad greift.

 

Ich bin jetzt in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt, aber das interessiert mich nur so am Rande. Eigentlich gar nicht. Aber trotzdem gefällt es mir hier sehr gut, weil ich einen neuen Freund gefunden habe. Auf dem Campingplatz gibt es nämlich einen großen Spielplatz und es kommt jeden Tag ein „Bub“ mit seinem Vater hierher zum Spielen. Da er schon zwei Jahre älter ist, kann ich mir von ihm viele tolle Sache abschauen. Wie man z.B. auf einem umgefallenen Baumstamm hoch klettert oder große Äste in der Gegend rum wirft.

 

 

Neu:

 

Ich hab noch keine Lust aufs Töpfchen zu gehen, da das mit der Windel viel einfacher und bequemer für mich ist. Aber ich übe schon ein bisschen und tu so als ob ich Papa´s Schuhe

eine its“(reinpinkeln) würde. Da haben wir alle unseren Spaß dabei.

 

Zum Geburtstag habe ich einen großen blauen Laster bekommen. Den hab ich jetzt immer dabei, ich ziehe ihn an eine Schnur hinter mir her. Das macht viel Lärm und jeder weiß immer wo ich bin und außerdem ziehe ich die bewundernden Blicke aller Leute auf mich, wenn wir z.B. wandern gehen und der Laster mit mir den Berg hochfährt (oder Papa ihn in der Kraxe mit schleppen muss)

Aber leider wird der Laster im Gelände auch ganz schön strapaziert und das Fahrwerk war schon ein paar mal kaputt, aber Papa hat´s bisher immer richten können.

 

Jedes mal wenn ich Wolken und/oder Sterne sehe, denke ich an die „Engele“, die dort wohnen. Eines wohnt sogar in einem kleinen Stern in der Windschutzscheibe (Steinschlag) und andere in den

Windrosen auf den Karten.

 

Heute war Nikolaus Tag. Leider hat er sich nicht reingetraut, aber, ich hab mit Papa einen dicken Wollsocken hinten an die Autotür gehängt und irgendwann war er voller leckerer Sachen, „Oma Eiern“(Bonbon)), „Mama Oma Eiern“ einem Apfel und einer Orange, „Papa Oma Eier“ (Kaugummi) hat er leider vergessen. Ich hab mich trotzdem sehr gefreut.

 


 Neu:

 

 Mein erstes selbst komponiertes Lied heist "Ihaha-pa-plädo, ihaha-pä-plädo" (in den Pferdemist getreten). Das ganze wird in einem RAP Rhythmus gesprochen und ganz wichtig, bei plädo die Zunge soweit wie möglich rausgestreckt.

 

An Weihnachten waren endlich einmal die "Engele" da und haben uns Geschenke gebracht. Leider hatten sie keine Zeit herein zu kommen, wenn wunderts bei der vielen Arbeit an diesem einem Tag. Aber sie haben noch die Kerzen an unserem Christbaum angezündet, den ich geschmückt habe.

 

Meine Gummistiefel kann ich jetzt auch schon alleine anziehen. Mama und Papa freuen sich sehr darüber, aber trotzdem ziehen sie mir fast immer die Stiefel wieder aus, tauschen die Seiten und ziehen sie mir wieder an. Versteh ich irgendwie nicht, sehen doch beide gleich aus.

 

Ich hab vom Weihnachtsgeld neue Schuhe bekommen. Mama und Papa sagen dazu Crocks, für mich sind es "maine naia Tua". Am liebsten würde ich den ganzen Tag damit rumlaufen, denn damit darf ich eigentlich immer ins Wasser.

 

Wenn Papa "ditsch" (sticht), muß er sich wieder "ähn" (rasieren)

 

Ich möchte jetzt wieder mal Fisch essen und fordere Papa deshalb immer mit "nommoi angeln" dazu auf.

 

Wenn ich ans Meer beigeh (gehe), brauche ich immer meine Tute (Tüte) mit meinem Bod (Boot), meiner Taufel, meiner Ete (Entenform) und meinen Hud (Sonnenhut). Wenn ich ins Wasser will, sage ich immer "i do einideh" ( ich gehe da hinein).

 

Am Strand backe ich dann eine Sandpizza auf Papas Frisbeescheibe und singe dabei backe backe tufen, Bäcker.

 

Das blöde am Strand ist das Duschen danach, deswegen habe ich heute auch nach dem dritten Wasser tröpfchen schon "i to sauba" (ich bin schon sauber) gesagt. Aber Mama hat mir nicht geglaubt.

 

neu:

Ich nenne meinen Penis Mickiwicki und keiner weiß warum, is halt so. Eines Tages beim Duschen stellte ich fest: „Mama kein Mickiwicki, Papa obgschneit, wieda oan kaufa“.

 

neu:

 

  • Wenn i mei Mama (sch)musen tu – i Eisgeld griang. Dann kann i mir mei Eis selber taufen.

  • I brauch koane Windeln mehr, dafür päh i jetzt an riesen Haufen ins Klo eini und dafür griag i an Lutscher.

  • Kennt´s ihr eigentlich meinen Bibis – Zeh, des is mei kleiner Zeh, denn i von den Gibis´n hab.

  • Mein blonder Lockenschopf verzaubert alle Frauen. Manchmal ist das ganz schön nervig, z.B. wenn i am Plaza in Ruhe Tauben sprengen will, dann hab ich gleich eine Schar Frauen um mich rum, die mich fotografieren möchten.

  • Wenn i keine Lust mehr hab zum Buch anschauen, dann sag i zur Mama: „ I nimma Zeit, i liaba Radlader spielen“

  • Manchmal muss i beim Päh´n richtig fest drücken, dann bekomm ich einen roten Kopf und sag:“ Schade ,so schwer“

  • Heute hab ich vom Papa geschimpft bekommen, weil ich einen Schmetterling zertreten habe, da hab ich ihm erklärt:“ I Schmetterling zagt, er ned fliegt, i eäm kaputt mach“

  • Wenn i keine Lust mehr hab, im Kindersitz zu bleiben, dann sag i: “Mama i Kreizweh, i besser aussa geh´n, Mama bessa masieren“( Ich habe Kreuzweh, ich geh lieber raus, dann kannst du mich besser massieren.)

  • I hoas „Wagbob Bibis“

  • I schön essen, Papa muas mi fotofilmen.

  • In dem Hostal „Casa Grillo“ gibt es Hunde ohne Fell, nur einer hat ein paar Borsten. Jakob sagte: „I den Hund ohne Hoa, mit biss´l Hao streicheln“

 

 

neu:

 

 

I Frau mit weisem T-Shirt g´fragt, wo Bano is, aber Papa muss mitgeh.

 

Eins meiner Lieblingswörter zur Zeit ist ein kluges amerikanisch betohntes „OooKäii“, das ich in Otavalo von Emera aus Amerika gelernt habe

 

Papa hat auf dem Markt eine Tüte Weihrauch gekauft, der Rauch soll angeblich die Mücken vertreiben. Da er nicht so gut gerochen hat, hat er am nächsten Tag eine Tüte mit einer anderen Sorte gekauft. Als er wieder zurückkam, hab ich ihn geschimpft und gesagt: “Sapperlot Papa, jetzt ham ma zwoa Tüt´n“

 

Zur Zeit muss ich oft an die Oma´s und Opa´s denken. Deswegen sag i manchmal zu Mama und Papa:“ Pfiat di, i foa nach Eoropa, Oma und Opa anschau´n“ und zieh mit meinem blauem Lastwagen los. Um sie und mich zu beruhigen schrei i aber gleich hinterher: „i oba glei wieda pimm“

 

 

 

neu:

 

  • irgendwo hab ich aufgeschnappt, das jemand gesagt hat er sei faul. Ich wollte es gleich an der richtigen Stelle anbringen und sagte: „Mama wieda so faulig ist.“

  • Neulich bin ich bei Michael und Kathi im Landy mitgefahren. Bei einer Pause hat Michael zu Papa gesagt, sie überlegen ob sie mich überhaupt wieder hergeben. Bei der nächsten Pause sagte die Kathi zu Papa: „Wir geben ihn schon wieder her, der stinkt so!“ „Uups, da sind mir wohl ein paar Pupse entfleucht.“

  • Der Landy ist so cool!

  • Während der Fahrt saß ich in meinem Stuhl und erzählte mir etwas. Mama fragt: „Was sagst du?“ Ich antwortete vorwurfsvollen Ton (der ausdrücken sollte „unterbrich mich nicht“): „Mama i unterhoid mi grod!“

  • Meinen Isis (Stoffwiesel) hab ich in Macchu Picchu verloren. Als ich es beim Bettgehen bemerkt habe, hab ich gesagt: „Wenn i den Opa anruf, dann i sog mir an naia kaufa, weil der Alte jetzt in Macchu Picchu wohnt“

  • Auf die Frage: „Wann gehst du ins Bett“ antwortete ich einmal: „In 15 Minuten, wenn i fertig bin mit schau´n was die Mama so macht.“